VGG (Verwertungsgesellschaftengesetz)

Das Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten durch Verwertungsgesellschaften, oder kurz Verwertungsgesellschaftengesetz (VGG), wurde 2016 verabschiedet und löste damit das Urheberwahrnehmungsgesetz (UrhWG) ab. Das VGG regelt die kollektiven und treuhänderischen Wahrnehmungen von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten durch die Verwertungsgesellschaften. Die Mitgliedschaften sind – außer bei der GEMA – kostenlos und werden über den Abschluss eines Wahrnehmungsvertrags zustande gebracht. Deutsche Verwertungsgesellschaften stehen unter der Kontrolle des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) und arbeiten auf der Rechtsgrundlage des VGG