Wall of Sound

Wall of Sound ist ein Begriff, der vom Musikproduzenten Phil Spector geprägt wurde und als Produktionstechnik von ihm zwischen 1962 und 1966 praktiziert wurde. Musik im Stile der Wall of Sound zeichnet sich durch eine hohe Sounddichte und die intensive Nutzung von Audioeffekten aus. Spector entwickelte die Technik, in dem er aufgenommene Tonbandspuren verdoppelte und verdreifachte, durch den Einsatz von Hall aber eine Phasenverschiebung erreichte. Eine Phasenverschiebung entsteht, wenn bei der Abmischung von zwei oder mehr identischen Signalen eins davon in Relation zum anderen verzögert erklingt und dadurch ein spezieller Klang entsteht. Außerdem war die Wall of Sound generell mit einer Überorchestrierung verbunden, die dann als Background für den entsprechenden Sänger oder die Sängerin fungierte. Die Aufnahmetechnik sollte dem damaligen Standard der Mono-Aufnahmen mehr Fülle geben.