Erschöpfungsgrundsatz

Der Erschöpfungsgrundsatz nach § 17 Abs. 2 behandelt die weitere körperliche Verbreitung des Originals oder Vervielfältigungsstückes eines Werkes, nachdem es erstmalig in Verkehr gebracht wurde. Der Urheber hat kein Recht mehr darüber zu bestimmen, ob und wie das Werk weiterverbreitet wird, wenn er eingangs zur Verbreitung zugestimmt hat. Derjenige, der das Werk rechtmäßig erworben hat, kann ohne die Erlaubnis des Urhebers entscheiden, was mit dem Werk dahingehend passiert. Die Vermietung ist davon jedoch ausgeschlossen.