Internationl Standard Recording Code (ISRC)

Der ISRC bzw. International Standard Recording Code ist eine seit 1986 verwendete zwölfstellige, alphanummerische, digitale Kennzeichnung einzelner Ton- und Videoaufnahmen, die unhörbar im Subcode oder in den Metadaten jeder Aufnahme gespeichert wird. Jeder Code wird nur einmal vergeben und begleitet die jeweilige Aufnahme ein Leben lang. Er gibt nacheinander Aufschluss über den Ländernamen (zwei Stellen), den Erstinhaber (drei Stellen), das Jahr der Vergabe des ISRCs (zwei Stellen) und die Aufnahme selbst (fünf Stellen). Der Code wird dabei zum einen als Identifikationsinstrument einer Aufnahme verwendet, zum anderen für die Kontrolle der Nutzungsrechte bei Verbreitungs- und Sendevorgängen. Die genaue Zuordnung und Vergütung von Lizenzen wird durch den ISRC ebenfalls vereinfacht, da auch Verwertungsgesellschaften wie GEMA und GVL von der Infrastruktur profitieren. Auch wenn der ISRC den Urheber im Code nicht direkt erwähnt, so kann man durch den ISRC über verschiedene Datenbanken den Urheber erschließen.