IPI (Interested Party Information)

Die IPI-Nummer ist der internationale Identifikationscode eines Rechteinhabers, der von der schweizerischen Verwertungsgesellschaft entwickelt und verwaltet wird. Die Nummer gibt Auskunft über den Namen, das Geschlecht, Geburts- und Todesdatum, Geburtsort und -land und die Nationalität sowie die Verwertungsgesellschaften, bei denen er Mitglied ist. Die Daten werden in einer internationalen Datenbank zusammengeführt. Mithilfe der IPI-Nummer und der Datenbank können Rechteinhaber weltweit klar identifiziert werden. Die Nummer wird beim Eintritt in eine Verwertungsgesellschaft vergeben, wobei jeder Rechteinhaber zunächst mit seinem gesetzlichen Namen oder dem Firmennamen erfasst wird, der IPI Base Number, aber für jedes Pseudonym und jede Namensabwandlung eine weitere IPI-Nummer erhält, die IPI Name Number, die wiederum mit der ursprünglichen IPI Base Number verknüpft ist. Somit laufen alle Abrechnungen über die IPI Base Number, auch wenn ein Werk unter einem Pseudonym und der entsprechenden IPI Name Number gemeldet ist. Der Vorläufer des IPI-Systems war das CAE-System, das mit der Umstellung im Jahr 2001 um zwei Nullstellen vorne ergänzt wurde.