Raumüberlassungsvertrag

Der Raumüberlassungsvertrag in der Musikindustrie ist üblicherweise ein rechtlich bindendes Übereinkommen zwischen einem Veranstalter und dem Betreiber einer Veranstaltungsräumlichkeit bzw. Venue und wird als Mietvertrag nach § 535 BGB abgeschlossen. Als Vertragsgegenstand gilt dabei der Gebrauch des Mietobjekts gegen eine vereinbarte Vergütung. Im Eventsektor wird der Betreiber oft zusätzlich zu weiteren Dienstleistungen verpflichtet, z.B. Bewirtung, Reinigung oder Garderobe. Je nachdem, welche Dienste in Anspruch genommen werden, kommen zum Mitvertrag weiterhin Dienst-, Werk- oder Geschäftsbesorgungsverträge hinzu.