Recht der öffentlichen Zugänglichmachung

Das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung nach § 19a UrhG ist ein unkörperliches Verwertungsrecht des Urhebers. Es verleiht ihm das alleinige Recht, das Original oder eine Vervielfältigung eines Werkes drahtlos oder drahtgebunden der Öffentlichkeit unabhängig von Ort und Zeit bereitzustellen. Möchte ein Dritter das Werk der Öffentlichkeit zugänglich machen, muss der Urheber oder Rechteinhaber ihm dafür das entsprechende Nutzungsrecht einräumen, sonst begeht er eine Urheberrechtsverletzung. Es existieren jedoch auch Ausnahmefälle, in denen kein Nutzungsrecht gebraucht wird, nämlich wenn eine der Schranken des Urheberrechts vorliegt, wie z.B. unter gewissen Umständen beim Einsatz urheberrechtlich geschützter Werke in Unterricht und Lehre nach § 60a UrhG.