Recht der Wiedergabe durch Bild- und Tonträger

Das Recht der Wiedergabe durch Bild- und Tonträger nach § 21 UrhG ist ein unkörperliches Verwertungsrecht des Urhebers und fällt üblicherweise in die Kategorie der Zweitverwertung. Es verleiht ihm das alleinige Recht, Aufführungen des Werkes mithilfe von Bild- oder Tonträgern in der Öffentlichkeit zu präsentieren, z.B. als Hintergrundmusik in Gaststätten oder Supermärkten. Möchte ein Dritter das Werk in der Form nutzen, muss der Urheber oder Rechteinhaber ihm dafür das entsprechende Nutzungsrecht einräumen, sonst begeht er eine Urheberrechtsverletzung. Es existieren jedoch auch Ausnahmefälle, in denen kein Nutzungsrecht gebraucht wird, nämlich wenn eine der Schranken des Urheberrechts vorliegt.