Unbekannte Nutzungsart

Nach § 31a UrhG ist es möglich, in Lizenzverträgen auch unbekannte Nutzungsarten miteinzuschließen. Als unbekannt bzw. als später bekannte Nutzungsart gilt eine technische oder wirtschaftlich eigenständige Verwendungsmöglichkeit, die neue Absatzmärkte und Verbraucherkreise erschließt, wie es bspw. bei E-Books und gedruckten Büchern der Fall ist. Die neue Nutzungsart darf die andere nicht ablösen, sie müssen nebeneinander existieren und verschiedene Märkte ansprechen. Außerdem gilt eine Nutzungsart rechtlich erst dann als bekannt, wenn sie für den durchschnittlichen Urheber verwertbar und ökonomisch bedeutsam wird.