Urheberrecht

Das deutsche Urheberrecht ist durch Normen der juristischen Beziehung zwischen einem Urheber und seinem Werk definiert, wobei der Schutz der geistigen Schöpfung und die Gewährleistung einer angemessenen Vergütung bei Verwertung des Werk im Fokus stehen. Das Urheberrecht an einer geistigen Schöpfung besteht automatisch nach ihrer Vollendung und endet 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers. Anders als bei gewerblichen Schutzrechten wird keine Anmeldung benötigt. Das Urheberrecht ist zwar nicht übertragbar, kann aber vererbt werden. Es baut sich zum Großteil auf dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) auf und wird mit dem Verwertungsgesellschaftengesetz (VGG) und dem Verlagsgesetz (VerlG) ergänzt. Zum Urheberrecht gehören auch die verwandten Schutzrechte bzw. die Leistungsschutzrechte. Das Urheberrecht ist ein ungeprüftes Schutzrecht, das bedeutet, dass die Frage, ob ein Objekt den Kriterien eines Werkes entspricht und damit unter das Urheberrecht fällt, erst im Einzelfall sobald es juristisch nötig wird, überprüft wird.