Urheberrechtsgesetz (UrhG)

Das deutsche Urheberrechtsgesetz bzw. das Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte fällt in die Kategorie des Immaterialgüterrechts und bildet die gesetzliche Basis des deutschen Urheberrechts. Das UrhG in seiner ursprünglichen Fassung ist 1966 in Kraft getreten und hat seitdem regelmäßig Anpassungen und Reformen genossen, die die Entwicklungen in Technik und Gesellschaft wiederspiegelten. Im UrhG werden die zentralen Begriffe und Voraussetzungen des Urheberrechts klar erfasst und die verschiedenen Rechte des Urhebers, aber auch die Schranken des Urheberrechts definiert. Die Rechte des Urhebers lassen sich vor allem in Urheberpersönlichkeitsrechte und Nutzungs- und Verwertungsrechte aufteilen. Außerdem werden im UrhG u.a. auch Leistungsschutzrechte und besondere Bestimmungen für Filme betrachtet. Ein Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz, in der Regel gegen die darin definierten Verwertungsrechte, wird als Urheberrechtsverletzung bezeichnet und kann mit Geld- oder Haftstrafen geahndet werden.