Verlagsvertrag

Ein (Musik-)Verlagsvertrag nach § 1 VerlG ist ein rechtlich bindendes Übereinkommen zwischen einem Verlag und einem Urheber (z.B. einem Komponisten oder Textdichter) oder einem Rechteinhaber (z.B. einem anderen Verlag), bei dem der Urheber bzw. Rechteinhaber dem Verlag die ausschließlichen Verlagsrechte an einem in Schriftform vorliegenden Musikwerk einräumt und gleichzeitig den Verlag dazu verpflichtet, diese Rechte inklusive der Kontaktvermittlung und Werbung zu einem nicht unerheblichen Umfang auf eigene Rechnung auszuführen. Musikverlagsverträge zwischen Urheber und Verlag bestehen üblicherweise in zwei verschiedenen Version: dem Titelvertrag, bei dem der Vertrag sich auf einzelne Titel bezieht, und dem Exklusivautorenvertrag, bei dem ein Urheber für eine bestimmte Zeit exklusiv an den Verlag gebunden ist.