Schallplatte

Die Schallplatte ist ein analoger Tonträger für Schallsignale bzw. Musik. Die Signale, die durch einen Schallplattenspieler mechanisch über eine Membran und einen Schalltrichter oder elektromechanisch mit einem Verstärker hörbar gemacht werden, sind in einer vom Plattenrand spiralförmig nach innen verlaufenden Rille gespeichert. Die Flanken der Rille gleichen den Schallschwingungen des sich darauf befindenden Signals. Bei der Wiedergabe tastet die Nadel des Plattenspielers die Rille ab und wird dem entsprechend ausgelenkt. Sie wird umgangssprachlich auch als Platte oder Vinyl bezeichnet. In den 1930er-Jahren wurden die ersten Vinylplatten hergestellt. Im Gegensatz zur bis dahin vorherrschenden Schellackplatte waren diese robuster und waren somit besser für den Versand geeignet. Außerdem unterlagen sie nicht der Problematik der Verknappung des natürlichen Stoffes Schellack während des Zweiten Weltkrieges. Seit 1948 werden in den USA zwölf Zoll große Langspielplatten (LP) aus Polyvinylchlorid (PVC) hergestellt. Das Ende der Schellackplatte war damit allmählich besiegelt. Ein Jahr später folgte die Markteinführung der sieben Zoll großen Single-Platte durch RCA Victor. Vinylplatten waren bis zur Einführung der CD in den 1980er-Jahren die führende Form der Tonträger. Auch heutzutage sind Vinyl-Platten noch im Handel erhältlich.